Jüdisches Leben :
Im Mittwochscafé finden sie Halt

Von
Valentina Arnaldi
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Zusammenkunft bei Kaffee und Kuchen: Menachem Guenoun, der Kantor der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, singt israelische Lieder.
Zusammenkunft bei Kaffee und Kuchen: Menachem Guenoun, der Kantor der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, singt israelische Lieder.Wonge Bergmann

Während der Antisemitismus zunimmt, suchen Holocaustüberlebende und ihre Kinder in einem Frankfurter Treffpunkt Nähe und Trost. Für viele Besucher ist der Ort wie ein zweites Wohnzimmer.

Im Mittwochscafé duftet es nach Apfelkuchen. Die Tische stehen dicht an dicht, auf den Tellern liegen Kuchenstücke, daneben stehen mit Kaffee gefüllte Tassen. Wer dort zum ersten Mal hinkommt, erfährt die Adresse nicht über einen Aushang, sondern nach einer Anmeldung per Mail oder Telefon. Aus Sicherheitsgründen nennen die Verantwortlichen den Ort des Treffpunkts nur nach Anmeldung. In Zeitungsartikeln soll er nicht genauer beschrieben werden, aus Angst vor antisemitisch motivierten Angriffen.

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