Koalitionspoker in Frankfurt : Einzelkämpfer könnten zur Mehrheit verhelfen

Die von der CDU gewünschte Kenia-Koalition im Frankfurter Rathaus kommt weiterhin nicht zustande. Stattdessen könnte sich eine Mehrheit mithilfe umstrittener Einzelkämpfer bilden, warnen die Grünen.
Die Grünen sind am Montag der ersten Einladung der CDU zur „Ausarbeitung eines Koalitionsvertrags“ zusammen mit der SPD nicht gefolgt. „Wir können doch nicht in einer Konstellation gemeinsam am Tisch Gespräche vorantreiben, die wir so nicht akzeptieren“, so begründete Grünen-Parteichef Burkhard Schwetje die Absage. Schließlich sei die Beschlusslage der Grünen seit der Kreismitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch eindeutig: Mit überwältigender Mehrheit hatte die Parteibasis entschieden, dass „die Grünen und Volt einer zukünftigen Stadtregierung gemeinsam angehören sollen“.


