Deutsche Harvard-Studenten : Mit Stolz gegen Donald Trump

Deutsche Studenten und Absolventen der Harvard-Universität sehen voller Sorge, wie der amerikanische Präsident ihre Hochschule drangsaliert. Manche wissen nicht, ob sie künftig noch in die USA einreisen dürfen. Aber entmutigen lassen sie sich nicht.
Das Wort „Kunde“ fällt öfter, wenn Michael Gritzbach über Harvard spricht. Der 30 Jahre alte Wahlfrankfurter gehört zu jenen Deutschen, die gerade die Dienstleistungen der amerikanischen Eliteuni in Anspruch nehmen: An der Kennedy School ist er für das Programm „Master in Public Administration“ eingeschrieben, das auf Führungspositionen in der öffentlichen Verwaltung vorbereitet. Ein Stipendium hat Gritzbach nicht; das Studium koste ihn „den Gegenwert einer kleinen Wohnung“. Er ist Mitglied des Harvard-Studentenparlaments: „Wir vertreten pro Graduiertenschule 1000 bis 2000 Kunden“, sagt er mit Blick auf seine Kommilitonen.
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