FFC Frankfurt :
Endlich wieder hoch hinaus

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Schöne Aussicht: Celia Sasic bei der Pressekonferenz des FFC Frankfurt im 49. Stockwerk.
Schöne Aussicht: Celia Sasic bei der Pressekonferenz des FFC Frankfurt im 49. Stockwerk.Jan Huebner

Der FFC Frankfurt geht nach fünf erfolglosen Spielrunden selbstkritisch in die neue Saison. Der Trainer ist neu - und ein wichtiger Faktor im Selbstfindungsprozess.

Auf dem Weg nach oben ist es Colin Bell mulmig geworden. Der Aufzug, der die Protagonisten wie die Beobachter der Saison-Eröffnungspressekonferenz des FFC Frankfurt in den 49. Stock des Büroturms des Hauptsponsors gebracht hat, kann schon ein wenig Schwindelgefühle erzeugen. Das wollte der Trainer des Frauenfußball-Bundesligateams freilich nicht als schlechtes Omen verstanden wissen, wo es doch seine Aufgabe sein soll, den FFC eben wieder in solche sportlichen Höhen zurückzuführen. Fünf Jahre seit dem Triple im Jahr 2008 ist es mittlerweile her, dass sich die FFC-Auswahl als bestes deutsches Frauenfußball-Team bezeichnen durfte. Das sind fünf Spielzeiten, in denen sich viel angestaut hat im Team und im Vereinsumfeld. Die Folge waren Fraktionsbildungen innerhalb des Spielerinnenkreises oder Unstimmigkeiten zwischen Team und Manager Siegfried Dietrich beispielsweise wegen der Trainingsbedingungen oder auch des Umgangs mit Abschieden von Spielerinnen wie Sandra Smisek. Und so war es vor der neuen Spielzeit, die am Sonntag mit dem Auswärtsspiel in Freiburg beginnt, an der Zeit, dass der FFC wieder zu sich selbst findet.

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