Eintracht Frankfurt : Ein Ständchen auf dem Weg zum Happy End

Die Eintracht gibt sich vor dem international bedeutsamen Saisonfinale gegen Wolfsburg betont entspannt und wundert sich über Joachim Löws Nominierungen.
Es ist angerichtet. Die Kulisse ist auf alle Fälle eines Endspiels würdig. Erstmals in der gemeinsamen Bundesliga-Historie freut sich die Eintracht über ein ausverkauftes Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Die Vorfreude unter den Frankfurter Anhängern auf den vorerst letzten Punktspielauftritt in der WM-Arena für die kommenden drei Monate ist beachtlich: An diesem Samstag wollen 51500 Zuschauer live miterleben, wie der Aufsteiger im Duell mit dem VW-Werksklub seine letzte Chance im Kampf um einen internationalen Startplatz nutzen möchte. Ein Punkt fehlt dem Team von Armin Veh, um letzte Zweifel zu beseitigen. Die Eintracht geht mit 50 Punkten als Tabellensechster ins Runden-Finale, in dem sie, ein Unentschieden im Spiel zwischen dem SC Freiburg (51 Zähler) und dem FC Schalke 04 (52) vorausgesetzt, theoretisch sogar noch die Champions-League-Qualifikation perfekt machen könnte; dafür müsste jedoch ein Erfolg mit mindestens fünf Toren Abstand über Wolfsburg her. Sollte es dagegen eine Niederlage geben, droht schlimmstenfalls auch der Rückfall auf den siebten Platz, den noch der Hamburger SV (48) belegt. „Wir wollen nach Europa, das ist unser Ziel, und wenn wir es geschafft haben, sind wir happy“, sagte Veh, „und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter.“ Der Coach will in der Vorbereitung auf das bedeutsame Wochenende „alles so wie immer lassen“. Anders als zum Beispiel sein Freiburger Kollege Joachim Streich, der diese Woche ausschließlich „Geheimtraining“ praktiziert, hält Veh nichts davon, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu üben: „Warum denn auch?“




