Eintracht Frankfurt : Der gefährliche Blick nach unten

Carlos Zambrano konzentriert sich von jetzt an ganz auf die Frankfurter Eintracht. Und Stefan Aigner warnt vor den Risiken einer allzu negativen Perspektive.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Armin Veh, der Trainer von Eintracht Frankfurt, sehr zornig über den peruanischen Fußball-Verband. Dieser hatte Mitte August den Eintracht-Profi Carlos Zambrano trotz einer starken Grippe für ein Freundschafts-Länderspiel in Südkorea angefordert und ihn auch rund um die halbe Welt nach Seoul anreisen lassen. Zambrano war drei Tage unterwegs, ohne auch nur eine Minute spielen zu können. „Das war reine Schikane“, sagte Veh an die Adresse des damaligen Trainers der peruanischen Nationalmannschaft. Jetzt hat sich die Situation entspannt, denn Zambrano selbst hat Konsequenzen gezogen und seinen vorübergehenden Verzicht auf Einsätze im Nationalteam bekanntgegeben. Dies habe er mit dem neuen Nationaltrainer Roberto Mosquera abgesprochen, sagte Zambrano: „Ich will mich jetzt erst einmal nur auf die Eintracht konzentrieren.“ Mosquera hatte nach der verpassten WM-Qualifikation den in Frankfurt wenig geschätzten Trainer Sergio Apraham Markarian abgelöst.





