DFB-Pokal :
Schalke scheitert in Dresden

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Enttäuschung in königsblau: Schalke unterliegt bei Dynamo Dresden
Enttäuschung in königsblau: Schalke unterliegt bei Dynamo DresdenReuters

Schon in der zweiten Runde enden die königsblauen Pokalträume. Auch Außenseiter Jeddeloh II ist raus. Stuttgart und Freiburg behalten die Nerven.

Der FC Schalke 04 ist frühzeitig aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die harmlose Mannschaft von Trainer Miron Muslic verlor am Mittwoch ihr Zweitrunden-Duell beim Zweitligaklub Dynamo Dresden mit 0:2 (0:0). Wettbewerbsübergreifend ist Schalke nun seit fünf Spielen sieglos. Die Dresdner stehen dank Patrice Covic (54.) und Christoph Daferner (88.) erstmals seit zwölf Jahren im Achtelfinale.

Schalke war bemüht, spielte seine Vorstöße aber zu unsauber aus und geriet zunehmend in die Defensive. Dynamo hielt kämpferisch und spielerisch dagegen. Auch nach dem Seitenwechsel fehlten Schalke offensiv Zugriff und Präzision. Dynamo dagegen kombinierte – und traf. Covic kam nach einer Hereingabe am zweiten Pfosten frei zum Abschluss. Schalke griff an, ehe Daferner nach einem Standard für Dynamo das Spiel endgültig entschied.

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Freiburg mit Mühe gegen Wolfsburg

Der SC Freiburg bleibt dank Keisuke Goto nach dem starken Saisonstart auch im DFB-Pokal auf Kurs. Der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga löste die knifflige Zweitrunden-Aufgabe gegen den VfL Wolfsburg mit 3:2 (1:2) und zog nach einer turbulenten Schlussphase zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale ein.

Goto besorgte den Sieg unter dem Jubel der Freiburger Fans mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+2), nach der frühen Führung durch Igor Matanovic (6.) hatte der Japaner bereits den Ausgleich für die Breisgauer erzielt (75.). Die Wolfsburger, die trotz großer Investitionen nach dem Abstieg in der zweiten Liga noch nicht vollends überzeugen, lagen nach zwei Treffern von Kento Shiogai (8./43.) lange in Führung.

Undav erlöst Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat den nächsten Tiefschlag nur mit sehr viel Mühe abwenden können. Die Schwaben erkämpften sich ein glanzloses 1:0 (0:0) beim lange dezimierten Erstliga-Aufsteiger SC Paderborn.

Vor 14.846 Zuschauern in der Paderborner Home Deluxe Arena erzielte Deniz Undav in der 90. Minute den Siegtreffer für die Stuttgarter gegen zehn Paderborner. Die Ostwestfalen spielten seit der 37. Minute in Unterzahl. Laurin Curda hatte die Rote Karte wegen groben Foulspiels gesehen.

Jeddeloh II schafft diesmal keine Sensation

Hertha BSC ist mit etwas Mühe ins Achtelfinale eingezogen. Der Zweitliga-Spitzenreiter setzte sich beim Regionalligaklub SSV Jeddeloh II in Oldenburg mit 2:0 (0:0) durch. Josip Brekalo (57. Minute) und Julian Eitschberger (63.) trafen für die Berliner, die gegen den krassen Außenseiter aus Niedersachsen lange Probleme hatten.

Dorfverein Jeddeloh II (1.300 Einwohner) war nach dem klaren 5:2 in der ersten Runde gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim auch im ungleichen Duell mit dem Hauptstadt-Club vor 10.000 Zuschauern lange ein unbequemer Gegner. Der Klub aus dem Ammerland sicherte sich mit dem Einzug in die zweite Runde insgesamt rund 685.000 Euro an Prämien.

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