Eintracht Frankfurt : Zeit für die ersten Abschiede

Kaum war der Rausch vom 4:4 gegen Berlin verflogen, geht es bei Eintracht Frankfurt um die Zukunft – die womöglich ohne Profis wie Kadlec, Flum und Rosenthal gestaltet wird. Piazon erhält Rückendeckung.
„Der Ball bleibt weg!“ Bei der Planung der kommenden Woche hat Bruno Hübner eine ziemlich konkrete Vorstellung, was auf dem Programm stehen soll – und was nicht. Zusammen mit der Familie fährt der Sportdirektor der Eintracht nach dem letzten Hinrunden-Spiel der Frankfurter über Weihnachten in die Alpen. Er freue sich darauf, sagte der 53-Jährige, „die Ski rauszuholen und mal ein wenig abzuschalten“. Wobei es schwer vorstellbar scheint, dass dem ehemaligen Stürmer im Kreis von Frau und Kindern tatsächlich das Kunststück gelingen sollte, mal keinen Gedanken ans Fußballgeschäft zu verschwenden; auch seine drei Söhne Benjamin (FC Ingolstadt), Christopher (SV Wehen-Wiesbaden) und Florian (SV Sandhausen) verdienen ihren Lebensunterhalt schließlich wie einst der Vater als Profi. Hübner sagt, er wolle fern der Heimat den „Akku aufladen“ – nach einem halben Jahr, das mit Trainerwechsel, Verletzungen und dem Umbau des Kaders „turbulent in allen Bereichen“ gewesen sei. Jüngstes Beispiel: das 4:4 der Eintracht am Mittwochabend gegen Hertha BSC Berlin.




