FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Sexueller Missbrauch :
Nicht vor einem weltlichen Gericht

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Ernüchternd: Die meisten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche können nicht strafrechtlich verfolgt werden.
Ernüchternd: Die meisten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche können nicht strafrechtlich verfolgt werden.dpa

Staatsanwälte haben die Missbrauchsfälle durch katholische Kleriker geprüft. Das Ergebnis der Aufklärung ist jedoch ernüchternd. Den die Zeit spielt den Tätern in die Hände.

Knapp ein Jahr, nachdem die drei Bistümer Fulda, Limburg und Mainz den hessischen Strafermittlern lange Listen von Fällen sexuellen Missbrauchs durch Kleriker übergaben, zeichnet sich ab, dass nur noch wenige mutmaßliche Taten verfolgt werden können. Die meisten seien verjährt, Verdächtige inzwischen verstorben oder es hätten sich nicht genügend Beweise für neue Ermittlungen ergeben: So lauten überwiegend die Antworten auf eine Umfrage der F.A.Z. bei den zuständigen Staatsanwaltschaften.

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