Superlative der Alpen : Dem Himmel am nächsten

Nirgendwo sonst in den Alpen geht es für Skifahrer höher hinauf als am Klein Matterhorn in Zermatt. Und das ist längst nicht der einzige Superlativ in diesem Wintersportgebiet von Weltrang.
Gletschereis umschließt den Felsturm des Klein Matterhorns von allen Seiten, einen lupenreinen Nunatak nennen Glaziologen ein solches Naturphänomen, und da lag es offensichtlich auf der Hand, den Berg in „Matterhorn Glacier Paradise“ umzutaufen und die hinaufführende Seilbahn als „Glacier Ride“ zu bezeichnen. Das Wort „Flight“ wäre noch treffender gewesen, denn auf ihrem Weg von der Station Trockener Steg gen Gipfel überfliegen die 28 Personen fassenden Gondeln mit ihren riesigen Panoramascheiben – eine hat auch einen Glasboden – den blaugrün schimmernden Eisbruch des Theodul-Gletschers mit einem Bodenabstand von bis zu 198 Metern. Die an der Bergstation erreichten 3821 Meter entsprechen dann fast der Reiseflughöhe auf Kurzstreckenflügen und machen die Anlage zur höchsten Seilbahn der Alpen.


