Die Pannenserie am Flughafen-Neubau in Berlin reißt nicht ab. Nun wird bekannt, dass hunderte Wände ausgetauscht werden müssen – weil sie ihren Zweck offensichtlich nicht erfüllen.
Wieder gibt es Verzögerungen an der Flughafenbaustelle in Berlin, diesmal sind Ventilatoren zu schwer für die Dachkonstruktion. Dabei gab es bereits im vergangenen Jahr eine Anfrage zur Statik – mit einer überraschenden Antwort.
Zwei Jahre vor Eröffnung des Berliner Flughafens wollen die Planer mit einer Baustellenbesichtigung der anderen Art das Vertrauen in das Projekt wiederherstellen. Drei Stunden Ortsbegehung gegen jahrelang aufgebaute Skepsis
Wie geht es weiter am BER? Wenn am Freitag der Aufsichtsrat tagt, wird voraussichtlich wieder kein Eröffnungstermin bekanntgegeben. Beim Personal kehrt keine Ruhe ein - und die Spekulationen über die Mehdorn-Nachfolge gehen weiter.
Brandenburgs Politiker prüfen, ob sie ihren Sitz im Kontrollgremium des Berliner Flughafens räumen, um externen Experten Platz zu machen. Am Dienstag wird das Kabinett über das Thema beraten.
Wie die Angst vor Fluglärm in Brandenburg schon heute den Wahlkampf bestimmt – obwohl der Großflughafen BER noch für Jahre ein sehr stiller Ort sein könnte.
Immerhin eine gewisse Scham lassen manche Verantwortliche des BER-Debakels erkennen. Sollte der Flughafen dereinst in Betrieb gehen, werden sicher nicht die Geschäftsführer gefeiert.
Es ist gut möglich, dass Wowereit über den Flughafen stolpern wird. Bisher aber haben die Oppositionsfraktionen ihm außer dem Verzicht auf allzu frivole Formulierungen nichts „unausweichlich“ abverlangt.
Um akute Finanzprobleme beim Flughafen Berlin Brandenburg abzuwenden, hat der Bund eine Tranche von 26,5 Millionen Euro freigegeben. Nur die Grünen stimmten im Haushaltsausschuss gegen die Freigabe.
BER-Chef Hartmut Mehdorn ist offenbar unzufrieden mit der Arbeit des Technik-Geschäftsführers Horst Amann und strebt dessen Abberufung an. Rufe nach einem „Machtwort“ des Aufsichtsratsvorsitzenden Matthias Platzeck werden laut.
Wenn eines schönen Tages der neue Flughafen in Schönefeld fertig ist, soll auf dem Gelände des alten in Tegel ein Forschungs- und Industriepark entstehen.
Ein neuer Termin für die Eröffnung des Flughafen Berlin-Brandenburg wird noch dieses Jahr festgelegt, glaubt der Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck. Im F.A.Z.-Interview spricht er über das Risiko von „BER“, seine Zweifel an Tegel - und die Seele der Politik.
Matthias Platzeck hat seine politische Zukunft mit dem Erfolg des Berliner Großflughafens verknüpft. Im F.A.Z.-Gespräch sagte der brandenburgische Ministerpräsident, er rechne mit einem neuen Eröffnungstermin in diesem Jahr .
Nach Wilhelm Benders Absage als Berater wird an der Baustelle des Berliner Flughafens Bestandsaufnahme gemacht. Und in der Politik kämpft nun jeder gegen jeden.
Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck verteidigt die Entscheidung, sich für eine längere Nachtruhe am neuen Berliner Großflughafen (BER) einzusetzen. Der Regierende Bürgermeister Wowereit warnt vor einem „Provinzflughafen“.
Die rot-rote Koalition in Brandenburg will ein Volksbegehren für ein erweitertes Nachtflugverbot am neuen Hauptstadtflughafen unterstützen. Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit unterstellt Ministerpräsident Platzeck, „den gemeinsam festgelegten Kurs zu verlassen“.
Der frühere Frankfurter Flughafenchef Wilhelm Bender wird nicht Chef des in Schwierigkeiten steckenden Berliner Flughafens BER - sagt der brandenburgische Ministerpräsident Platzeck.
Der frühere Fraport-Chef Bender hat noch nicht entschieden, ob er Geschäftsführer des Hauptstadtflughafens BER werden will. Bender hatte sich eine Bedenkzeit auserbeten, nachdem Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck ihm den Posten angeboten hatte.
Rainer Bretschneider soll als Flughafenkoordinator dafür sorgen, dass der Berliner Großflughafen eines Tages in Betrieb gehen wird. Er hat nur seinen Ruf zu verlieren.
Der frühere Chef des Frankfurter Flughafens, Wilhelm Bender, soll den Vorsitz der Geschäftsführung des Berliner Großflughafens BER übernehmen. Der Aufsichtsrat hat Bender ein entsprechendes Angebot unterbreitet.
Der Eröffnungstermin der Flughafens BER wird frühestens im August genannt. Zwischenzeitlich prüft das Verkehrsministerium des Bundes, ob eine Erweiterung der Abfertigungskapazitäten vonnöten ist.
Der neue Großflughafen in Berlin werde „vielleicht eher 2015“ eröffnen, hatte Technikchef Amman verlauten lassen. Vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages gesteht er ein, mit der Nennung eines Termins, einen Fehler gemacht zu haben.
Der BER-Aufsichtsrat hat Geschäftsführer Rainer Schwarz abberufen. Zuvor hatte das Gremium den Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck zum neuen Vorsitzenden gewählt. Technik-Chef Amman rechnet nun damit, dass der neue Flughafen „eher 2015 fertig“ wird.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat im Gespräch mit der F.A.Z. die Zusammenarbeit mit dem Bund beim Bau des neuen Flughafens BER kritisiert. Er verteidigte seine Erfolge im Aufsichtsrat und gestand, über einen Rücktritt nachgedacht zu haben.
Der brandenburgische Landtag hat Ministerpräsident Matthias Platzeck mit breiter Mehrheit das Vertrauen ausgesprochen. In der Abstimmung
über die Vertrauensfrage erhielt Platzeck in Potsdam die Stimmen von 55 der insgesamt 87 anwesenden Abgeordneten.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hält es für „vermessen und verantwortungslos“, einen Termin zur Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens zu nennen. Architekt von Gerkan wirft dem Flughafen-Management eine „großangelegte Täuschung“ vor.
Der Misstrauensantrag der Opposition gegen Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit ist gescheitert. Die rot-schwarze Koalition stimmte in einer Sondersitzung im Abgeordnetenhaus geschlossen gegen eine Abwahl Wowereits. Dessen Reaktion: „Alles andere wäre auch fatal gewesen.“
Der Ärger um den Berliner Chaos-Airport reißt nicht ab. Nun droht auch noch Zwist mit Brüssel. Hintergrund sind die heftig umstrittenen neuen Flugrouten.
Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit hat auf den Misstrauensantrag der Opposition wegen des Debakels am Flughafen Berlin-Brandenburg mit einer kämpferischen Rede reagiert. Die CDU steht zur Koalition.
Nach Einschätzung eines Experten könnte der Berliner Flughafen erst 2017 in Betrieb gehen. Es spräche sogar „nicht viel“ dagegen, den bisherigen Bau abzureißen. Bund, Berlin und Brandenburg kündigen an, das Projekt „einvernehmlich und schnellstmöglich“ zu Ende zu bringen.
Ein Pirat ist Vorsitzender des Flughafen-Untersuchungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus. Martin Delius fordert im Gespräch mit der F.A.Z. den Rücktritt des Regierenden Bürgermeisters. Klaus Wowereit habe seine Aufsichtspflicht vernachlässigt und sei nicht mehr glaubwürdig.