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Hauptstadtflughafen : Politik erwägt Teilrückzug aus Aufsichtsrat

  • Aktualisiert am

Wann kann eröffnet werden? Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn vor dem BER-Logo Bild: dpa

Brandenburgs Politiker prüfen, ob sie ihren Sitz im Kontrollgremium des Berliner Flughafens räumen, um externen Experten Platz zu machen. Am Dienstag wird das Kabinett über das Thema beraten.

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          Brandenburg erwägt Medienberichten zufolge, seine Kabinettsmitglieder aus dem Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft abzuziehen. Experten von außen sollen demnach beide brandenburgische Minister, die dem Gremium angehören, ersetzen, berichteten der RBB und der „Tagesspiegel“ übereinstimmend. Die stellvertretende Regierungssprecherin Gerlinde Krahnert sagter: „Der Meinungsbildungsprozess in Brandenburg ist noch nicht abgeschlossen. Das Kabinett wird sich am Dienstag mit der Thematik befassen.“

          Laut „Tagesspiegel“ haben sich zudem der designierte Regierende Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Ministerpräsident Woidke in einem Spitzentreffen darauf verständigt, den Posten des Aufsichtsratschefs mit einem externen Experten zu besetzen. Müller selbst wolle diesen Vorsitz nicht übernehmen - aber in den Aufsichtsrat gehen.

          Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), der bis zu seinem Rücktritt am kommenden Donnerstag auch Aufsichtsratschef ist, sagte, er wisse nicht, wer sein Nachfolger im Aufsichtsrat werde.

          Am Freitag beraten in Schönefeld Berlins Regierender Bürgermeister und weitere Verantwortliche, wann der Flughafen ans Netz gehen könnte. Die meisten Beobachter rechnen nicht mehr mit einer Eröffnung des Flughafens vor 2017.

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