Stadionkatastrophe in Malang :
Tod in den Armen der Spieler

Lesezeit:
Noch immer fassungslos: Spieler des Arema FC trauern am Montag im Stadion.
Noch immer fassungslos: Spieler des Arema FC trauern am Montag im Stadion.AFP

Mindestens 125 Tote, mehr als 300 Verletzte: Bei der Stadionkatastrophe in Malang spielten sich erschütternde Szenen ab. Nun wird Kritik an Polizei und Veranstaltern laut.

Es herrscht seit Jahren eine starke Rivalität zwischen den Fans des Arema FC und des Fußballklubs Persebaya Surabaya. Keine der beiden Fangruppen, die sich als „Aremania“ und „Bonek“ bezeichnen, hätte jedoch damit gerechnet, dass es bei einem Spiel zwischen den beiden indonesischen Erstligisten einmal zu einer solchen Tragödie kommen könnte. Arema, der Topverein in der ostjavanischen Stadt Malang, hatte in der Regel den Sieg davongetragen. Doch diesmal hatte sich das Blatt gewendet. Der Verein aus der zweitgrößten indonesischen Stadt Surabaya, die ebenfalls auf der Insel Java liegt, hatte die Partie im Kanjuruhan-Stadion in Malang mit 3:2 für sich entschieden. Nach dem Spiel verschafften sich einige Aremania Zugang zum Spielfeld. Schließlich stürmten sogar bis zu 3000 Fans auf das Feld. Manche waren wütend über die Nieder­lage, andere wollten wohl nur die Hände der Spieler schütteln.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.