Lockdown in Südafrika :
Freie Bahn für Wilderer

Von
Thilo Thielke, Kapstadt
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Hornlos: Um sie für Wilderer uninteressant zu machen, werden den Tieren in südafrikanischen Nationalparks dir Hörner abgesägt.
Hornlos: Um sie für Wilderer uninteressant zu machen, werden den Tieren in südafrikanischen Nationalparks dir Hörner abgesägt.PantherMedia / Arkadij Schell

In Afrika leidet auch die Tierwelt unter den Auswirkungen der Corona-Krise: Weil keine Touristen mehr auf Safari in die Nationalparks kommen, jagen Wilderer nahezu unbemerkt. Fast täglich entdecken Ranger neue Kadaver.

Fast zweieinhalb Monate amtlich verordneter Lockdown haben den Südafrikanern zugesetzt. Vor Lebensmittelausgaben bilden sich lange Schlangen, Ärzte beklagen immer mehr Fälle von Unterernährung, die Arbeitslosigkeit dürfte nach Prognosen demnächst auf 50Prozent klettern. Nun leidet auch die einzigartige Tierwelt. Hatte die harte Ausgangssperre anfangs dazu geführt, dass in den Nationalparks des Landes Frieden herrschte, beobachten Ranger derzeit wieder mehr Fälle von Wilderei.

FAZ

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