Tat von Illerkirchberg : „Zur falschen Zeit am falschen Ort“

Die Staatsanwaltschaft Ulm hat Anklage gegen den Eritreer erhoben, der die 14 Jahre alte Ece S. ermordet haben soll. Offenbar war sie ein Zufallsopfer, denn eigentlich wollte der mutmaßliche Täter mit dem Messer die Ausländerbehörde unter Druck setzen, ihm einen Reisepass auszustellen. Den Angriff auf Ece hat der Mann inzwischen gestanden.
Der mutmaßliche Mörder der 14 Jahre alten Ece S. aus dem baden-württembergischen Illerkirchberg hatte einen Angriff auf die Mitarbeiter der Ausländerbehörde des Landratsamtes des Alb-Donau-Kreises in Ulm geplant. Weil Ece S. und ihre 13 Jahre alte Freundin sich dem Flüchtling aus Eritrea zufällig in den Weg gestellt hatten, griff er die beiden Schülerinnen an und verletzte Ece S. mit einem Messer so stark, dass sie in der Universitätsklinik Ulm wenige Stunden später starb. „Er wollte mit seinem Messer die Ausländerbehörde unter Druck setzen“, sagte der zuständige Oberstaatsanwalt. „Das hatte der mutmaßliche Täter offenbar von langer Hand geplant. Die beiden Mädchen waren tragischerweise zur falschen Zeit am falschen Ort.“
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