Herzblatt-Geschichten : Im Haus des Scheiterns

Große Freude in Europa: Der Friedensnobelpreis macht uns alle reich! Zumindest fast. Die Prominenz interessiert das herzlich wenig. Daneben: Ballack hat einen neuen Freund, Sascha Hehn eine tolle Rolle und Westerwelle versucht’s mal mit Französisch.
Ist es Ihnen auch aufgefallen, als Sie heute Morgen zum Bäcker gestapft sind, diese gelöste Stimmung, der Glanz in den Augen der Menschen? Hören auch Sie allerorts die Ode an die Freude durch die Lüfte schwirren? Auch wir pfeifen das Lied fröhlich vor uns hin, schließlich ist es der erste Friedensnobelpreis, den wir bekommen. Wir haben für die Verleihung schon mal ein Ticket nach Oslo gelöst, doch wir fürchten, die Idee haben noch andere. Auch wer das Preisgeld kriegt, ist laut Bild noch nicht klar, würde es jedoch aufgeteilt, blieben 0,0018 Euro pro EU-Bürger-Kopf; da wäre es lukrativer gewesen, hätten sich alle Europäer zu einer Tippgemeinschaft beim Lotto zusammengeschlossen. Stolz sind wir dennoch und blicken optimistisch in die Zukunft: Präsident Obama, einer unserer Vorgänger, ist nach seinem Nobelpreis ja auch so richtig durchgestartet.





