Früherer „Baywatch“-Star :
Pamela Anderson mischt im französischen Wahlkampf mit

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Pamela Anderson im Januar 2017 in einer Flüchtlingsunterkunft in Nordfrankreich. In der Hand hält sie Materialien der radikalen Tierschutzorganisation Peta.
Pamela Anderson im Januar 2017 in einer Flüchtlingsunterkunft in Nordfrankreich. In der Hand hält sie Materialien der radikalen Tierschutzorganisation Peta.PETA France via AP

Pamela Anderson unterstützt im französischen Präsidentschaftswahlkampf den Linksaußen-Kandidaten Jean-Luc Mélenchon. Beide teilen das gleiche Interesse.

Der ehemalige „Baywatch“-Star Pamela Anderson hat sich überraschend in den französischen Präsidentschaftswahlkampf eingemischt. Die nordamerikanisch-kanadische Schauspielerin rief am Donnerstag auf ihrer Webseite dazu auf, den Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon zum neuen Staatschef zu wählen. „Mr Melenchon for President ! S’il vous plait“ (Herr Mélenchon als Präsident! Bitte) heißt es dort.

Ihren flammenden Appell begründet Anderson unter anderem mit Mélenchons Engagement für den Tierschutz. Zudem habe sich der 65 Jahre alte Politiker dem Kampf gegen den Klimawandel verschrieben. Und er glaube an die „Gerechtigkeit für alle“.

In den sozialen Netzwerken sorgte die unverhoffte Werbung wenige Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am Sonntag für Spott. „Jean-Luc, ich komme“, überschrieb eine Nutzerin ein Bild von Anderson, die in ihrem berühmten roten „Baywatch“-Badeanzug über den Strand läuft. Mélenchon selbst reagierte auf Twitter mit einem knappen „Merci / Thanks“ (Danke) an Andersons Stiftung, die sich für den Tier- und Umweltschutz einsetzt.

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Der Gründer der Linkspartei hatte in den vergangenen Wochen in Umfragen zugelegt. Er kommt auf 18 bis 19 Prozent und liegt nicht weit hinter dem favorisierten Mitte-Kandidaten Emmanuel Macron und der Rechtspopulistin Marine Le Pen. Mélenchon wirbt unter anderem für ein milliardenschweres Investitionsprogramm. Zudem will er Frankreich aus der Nato führen und die EU-Verträge neu verhandeln.

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