Bilanz für 2018 :
Zahl der Autodiebstähle auf Rekordtief

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Ein Mann versucht in einer gestellten Szene, eine Autotür mit einer Metallstange aufzubrechen. Die Zahl der Autodiebstähle befindet sich auf einem Rekordtief.
Ein Mann versucht in einer gestellten Szene, eine Autotür mit einer Metallstange aufzubrechen. Die Zahl der Autodiebstähle befindet sich auf einem Rekordtief.dpa

Die Zahl der Autodiebstähle sinkt weiterhin, 2018 war sie so niedrig wie nie. Das Risiko eines gestohlenen Fahrzeugs hängt zumeist vom Standort ab.

Die Zahl der Autodiebstähle ist weiter stark rückläufig. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sprach am Donnerstag angesichts der neuen Zahlen für das Jahr 2018 von einem „Rekordtief“. Nach Angaben des Verbands sind im vergangenen Jahr 15.037 kaskoversicherte Fahrzeuge gestohlen worden. Das sind 14 Prozent weniger als 2017. Mitte der neunziger Jahre lagen die Zahlen noch um ein Vielfaches höher. Damals wurden rund 100.000 Fahrzeuge im Jahr gestohlen.

Das Risiko, Opfer eines Autodiebstahls zu werden, verteilt sich weiterhin regional sehr unterschiedlich. Am höchsten ist die Gefahr in Berlin. In der Bundeshauptstadt wurden im vergangenen Jahr 2877 Fahrzeuge gestohlen. In den beiden großen Ländern Bayern und Baden-Württemberg wurden damit zusammengenommen nicht einmal halb so viele Fahrzeuge gestohlen wie in Berlin.

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Die Quote von Diebstählen je 1000 kaskoversicherter Fahrzeuge lag in Berlin bei 3,1. Ein hohes Risiko ermittelte der GDV auch für die Städte Leipzig (1,5), Hamburg (1,4) sowie Hannover (1,0). Besonders häufig entwendet wurden teure Limousinen und SUVs. Das am häufigsten gestohlene Modell war der SUV Mazda CX-5 2.2. AWD. Auch SUVs von BMW wurden häufig gestohlen. Die Versicherer mussten für die gestohlenen Fahrzeuge im Schnitt 19.800 Euro zahlen, das sind rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt lag der Schaden bei 298 Millionen Euro.

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