Sternekoch vor Gericht :
Millionenklage gegen Ferran Adrià

Von
Leo Wieland, Madrid
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Zuversichtlich: Adrià grüßt die Prozessberichterstatter im Saal
Zuversichtlich: Adrià grüßt die Prozessberichterstatter im Saaldpa

Der „beste Koch der Welt“ steht vor Gericht. Ferran Adrià wird vorgeworfen, die psychische Erkrankung seines ehemaligen Mitgesellschafters ausgenutzt zu haben, um dessen Anteile unter Wert zu übernehmen.

Über dem Ende von „el Bulli“ lag immer der Schatten der unbeantworteten Frage: warum eigentlich? Als Ferran Adrià, der „beste Koch der Welt“, am 30. Juli des vergangenen Jahres zum letzten Mal in dem „besten Restaurant der Welt“ Freunde und Mitarbeiter mit 50 Gängen bekochte, war die geläufige Erklärung des Molekularküchenmeisters, dass er nach vielen Jahren intensiver Arbeit einfach eine Auszeit nehmen wolle. Im Jahr 2014 solle das Lokal an der Costa Brava - dann in eine Stiftung verwandelt - als internationale Experimentalküche und „Kreativitätszentrum“ neu eröffnet werden.

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