Gewalttat in der Schweiz :
Kettensägen-Angreifer wollte Versicherung treffen

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Die Schweizer Polizei sucht in der Altstadt von Schaffhausen nach dem Täter.
Die Schweizer Polizei sucht in der Altstadt von Schaffhausen nach dem Täter.AP

Ein Mann stürmt in Schaffhausen mit Kettensäge in ein Versicherungsgebäude und verletzt Umstehende. Was ihn dazu trieb, ist noch unklar. Der Mann gilt als gefährlich – und ist auf der Flucht.

Der Kettensägenangreifer im schweizerischen Schaffhausen hatte es nach Angaben der Polizei auf eine Versicherung abgesehen. Er war am Montag in der Innenstadt mit einer Kettensäge in ein Gebäude gestürmt und hatte dort im Büro der Krankenkasse fünf Menschen verletzt, zwei davon schwer. Der Tatverdächtige sei 51 Jahre alt und identfiziert, aber noch nicht festgenommen worden. Er halte sich vorwiegend in Wäldern auf und reagiere oft aggressiv, wenn er sich angegriffen fühle. Deshalb sei äußerste Vorsicht nötig, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Die Fahndung lief Stunden nach der Tat noch auf Hochtouren. Die Polizei suchte nach einem Mann von etwa 1,90 Metern Größe, „mit Glatze, ungepflegte Erscheinung“, wie die Beamten berichteten. „Vorsicht: der Tatverdächtige ist gefährlich!“ warnten sie. Der Mann sei wahrscheinlich mit einem weißen VW Caddy mit Schweizer Kennzeichen aus Graubünden (GR) unterwegs, einer Großraumlimousine.

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Die Polizei wurde nach Angaben der Sprecherin um 10.39 Uhr alarmiert. Der Mann war in ein Gebäude in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs in der Altstadt eingedrungen. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Neben Polizei- und Krankenwagen waren auch Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Altstadt von Schaffhausen blieb weiträumig abgesperrt. Für die Anwohner gebe es unmittelbar keine Gefahr, sagte Beer. Dennoch mussten die Menschen in dem abgesperrten Gebiet zunächst in den Büroräumen, Läden und Häusern bleiben.

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