Prozess in Frankreich :
„Ich wusste immer, dass irgendetwas nicht stimmte“

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Eines der Opfer: Amélie Lévêque wurde nach Angaben der Ermittler vom Angeklagten als Kind missbraucht.
Eines der Opfer: Amélie Lévêque wurde nach Angaben der Ermittler vom Angeklagten als Kind missbraucht.AFP

In Frankreich beginnt abermals ein Prozess historischen Ausmaßes: Ein Chirurg muss sich wegen 300 Vergewaltigungen und sexueller Übergriffe verantworten. In seinen Tagebüchern notierte er seine Taten akribisch.

In seinen Tagebüchern schrieb der ­französische Chirurg Joël Le Scouarnec akribisch nieder, an welchem seiner jungen Patienten er sich sexuell verging. „Guillaume, entzückender kleiner Junge“ oder „Es gibt nichts Schöneres auf der Welt als den Körper eines kleinen Mädchens“, notierte er. An diesem Montag wird nun der Strafprozess gegen den 74 Jahre alten Mann im Strafgericht von Vannes in der Bretagne eröffnet. Es handelt sich um einen außergewöhnlichen, historischen Prozess angesichts der 300 Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe, die ihm vorgeworfen werden.

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