Zwischen den Welten :
Die Tradition wird nicht im Dorf gelassen

Von
Maël Doetkotte, Kantonsschule Uetikon am See
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Landschaft bei Bandenkop im Nordwesten Kameruns, die dort vom Tropenwald in die Savanne übergeht.
Landschaft bei Bandenkop im Nordwesten Kameruns, die dort vom Tropenwald in die Savanne übergeht.Rainer Hermann

Ruth-Lydie Tchindas Leben bewegt sich zwischen Frankreich und Kamerun. „Meine Kultur prägt mein Verhalten stark“, sagt die Managerin.

Die Tradition ist ein Teil meiner Kultur, und die Kultur ist ein Teil von mir“, sagt die 52 Jahre alte Ruth-Lydie Tchinda stolz. Sie hat ihre frühen Lebensjahre im zentralafrikanischen Kamerun verbracht, wo sie mit ihren zehn Geschwistern, zwei Adoptivgeschwistern und vielen Cousins und Cousinen aufwuchs. Inzwischen lebt sie schon seit etwa 25 Jahren in der Nähe der Stadt Pau in Südfrankreich, mit ihren beiden vier- und vierzehnjährigen Kindern. Ihr Studium begann sie 1991 in Kamerun. Das habe sie auch in die Elfenbeinküste und nach Frankreich geführt, wo sie ihren Master in Geowissenschaften absolvierte. Der Arbeit wegen zog sie ein paar Mal um und blieb dann mit ihrem Ex-Mann permanent in Frankreich.

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