Spritzen-Phobie : „Manche denken, sie müssten sterben“

Seit März 2021 therapiert die Psychiaterin Angelika Erhardt Menschen, die unter krankhafter Angst vor Blut und Spritzen leiden. Ein Interview über das „Angstgedächtnis“, Therapiemöglichkeiten und den Wunsch nach einer Corona-Impfung.
Frau Professor Erhardt, Sie leiten die Ambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie am Münchner Max-Planck-Institut für Psychotherapie. Seit März therapieren Sie dort Menschen, die unter einer Blut-Spritzen-Verletzungs-Phobie leiden. Kommen auch Menschen zu Ihnen, die sich gegen Corona impfen lassen wollen, aber zu große Angst vor der Spritze haben?
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