Hilfe für Entwicklungsländer : Künstliche Gliedmaßen aus dem 3D-Drucker

In Ländern wie Uganda wollen Wissenschaftler körperlich Behinderte künftig schneller und kostengünstiger mit Prothesen versorgen. Zumindest teilweise sollen diese bald aus dem Drucker kommen.
Justine musste fast ihr ganzes, noch nicht allzu langes Leben ohne Beine auskommen. Sie hatte sie kurz nach der Geburt durch eine Infektion verloren. Nur zwei Stümpfe blieben übrig, nachdem die Ärzte ihr die beiden Schenkel oberhalb des Knies amputiert hatten. „Für uns ist es ganz normal, auf zwei Beinen durchs Leben zu gehen“, sagt Matt Ratto. „Aber Zehntausende Menschen in Entwicklungsländern müssen ohne Arme und Beine zurechtkommen.“ Ratto, Informatikprofessor an der Universität von Toronto, will behinderten Menschen wie Justine mit einer einfachen Technologie helfen: 3D-Druckern.





