Beim ersten ESC-Halbfinale : Der Schwede Eric Saade provoziert mit Palästinensertuch

Kaum hat der ESC in Malmö offiziell begonnen, gibt es schon den ersten Skandal. Ausgerechnet ein Gastkünstler trägt ein politisches Symbol, das die Organisatoren verboten hatten.
Der Eurovision Song Contest hat kaum begonnen – schon hat einer die Richtlinien der Europäischen Rundfunkunion (EBU) gebrochen. Nicht etwa ein Teilnehmer, sondern ein von den Gastgebern eingeladener Künstler, der gleich zu Beginn des ersten Halbfinals auftrat: der Schwede Eric Saade. Zusammen mit zwei weiteren ehemaligen ESC-Teilnehmern, Eleni Foureira und Chanel Terrero, eröffnete er den Abend, trat nach der Griechin mit ihrem Lied „Fuego“, das sie 2018 für Zypern gesungen hatte, und vor der Spanierin, die 2022 mit „SloMo“ teilgenommen hatte, mit einem ums Handgelenk gewickelten Palästinensertuch auf. Das verbotene politische Symbol war mehrfach groß im Bild zu sehen. Die Organisatoren hatten das Tragen des Palästinensertuchs untersagt mit der offiziellen Begründung, dass Palästina kein ESC-Teilnehmer sei.


