Leipzig :
Ein Toter bei Schießerei im Rockermilieu

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Motorräder am Tatort in der Leipziger Eisenbahnstraße
Motorräder am Tatort in der Leipziger Eisenbahnstraßedpa

Bei einer Schießerei zwischen zwei rivalisierenden Rockergruppen in Leipzig stirbt ein Mensch, weitere werden schwer verletzt. Die Polizei geht mit einem Großaufgebot dazwischen.

Bei einer Schießerei im Rockermilieu sind im Leipziger Osten ein Mensch tödlich und drei weitere schwer verletzt worden. Es habe mehrere Festnahmen gegeben, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Beteiligten gehörten nach Polizeiangaben den verfeindeten Rockergruppen Hells Angels und United Tribunes an. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Wie viele Beamte am Ort waren, wollte die Sprecherin nicht sagen. Die Straße wurde abgesperrt.

Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung sollen etwa 20 Mitglieder der Hells Angels am Nachmittag versucht haben, in ein Lokal in der Eisenbahnstraße zu gelangen, die von den United Tribunes kontrolliert wird. Passanten hätten die Polizei alarmiert.

Der Leipziger Osten gilt als sozialer Brennpunkt und Drogenumschlagplatz in der Messestadt. Immer wieder ist er Schauplatz von Schlägereien und Messerstechereien zwischen rivalisierenden Gruppen. Erst vor gut zwei Wochen war die Polizei mit etwa 200 Beamten ausgerückt, um eine Massenschlägerei zu unterbinden. Auch mehrere Drogenrazzien gab es dort bereits.

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