Erwachsene Nichtschwimmer :
Unter Wasser ist die Welt zuende

Von
Moritz Tschermak
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Teilnehmer eines Schwimmkurses im Kölner Agrippabad: Mit dem Wasser vertraut machen, Ängste überwinden
Teilnehmer eines Schwimmkurses im Kölner Agrippabad: Mit dem Wasser vertraut machen, Ängste überwindenThomas Rabsch

Nicht nur Kinder, auch immer mehr Erwachsene können nicht schwimmen. In Kursen versuchen sie, ihre Angst vor dem Ertrinken zu verlieren. Wir haben einige bei ihrem Kampf begleitet, drei Monate lang.

Dienstag Abend gehen sie ins Wasser, um zu kämpfen. Es ist ihr Kampf gegen die eigene Angst und das Alter, gegen das Nichtkönnen. Sie nehmen es auf mit einem fremden Element. Ihre Augen brennen dabei, sie schlucken Chlorwasser, keuchen. Neben ihnen, in der anderen Hälfte des Nichtschwimmerbeckens im Kölner Agrippabad, turnen zwei Jungs auf dem Rücken ihres Vaters, ein Liebespaar knutscht am Beckenrand. Katharina Cloßen, Tamasa Goswami und Dominique Fleckinger bekommen davon nichts mit. Sie sind mit sich selbst beschäftigt und damit, irgendwie an der Wasseroberfläche zu bleiben.

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