Was macht Manuela Schwesig anders?
Der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern könnte es gelingen, die AfD einzudämmen. Ihre Werte steigen seit Monaten. Was macht sie anders?
Der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern könnte es gelingen, die AfD einzudämmen. Ihre Werte steigen seit Monaten. Was macht sie anders?
Als Konsequenz aus dem bitteren Wahlabend in Magdeburg stellt die SPD in Berlin den Reformkurs infrage. Klingbeils Zurückrudern überrascht.
Die Junge Union pocht auf eine schnelle Rentenreform ohne lange Fristen. Der als Renten-Rebell bekannt gewordene JU-Chef Winkel ermahnt die SPD. Aber auch der Kurs der CDU-Ostregierungschefs ärgert ihn. Sozial gerechte Politik gehe anders.
So gut wie heute ging es Ostdeutschland noch nie. Unter den ländlichen Regionen Europas ist sie eine der reichsten. Woher kommt also die Unzufriedenheit?
Die AfD greift in Sachsen-Anhalt nach der Macht. Obwohl Ökonomen vor den wirtschaftlichen Folgen warnen, sympathisieren Unternehmer mit der rechten Partei. Die wirtschaftliche Brandmauer ist längst gefallen.
Ruheständler im Osten haben kaum weniger Einkommen als Ruheständler im Westen. Das zeigen neue Zahlen. Ihr statistisches Armutsrisiko ist sogar kleiner. Höhere gesetzliche Renten gleichen manches aus.
Bald kommt es zum Schwur zwischen Bremsern und Reformern der Koalition. Die rentenpolitische Kurskorrektur steht auf dem Spiel, ebenso niedrigere Krankheitskosten für die Betriebe.
Bald löst das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente ab. Was passiert mit alten Riester-Verträgen und wann kann sich ein Wechsel lohnen?
Die nächsten Wochen könnten über die Zukunft der Koalition entscheiden. Rente, Haushalt, die Wahl in Sachsen-Anhalt – jederzeit kann ein Sprengsatz hochgehen.
Die große Rentenreform ist nach dem Sommertheater immerhin nicht abgesagt. Würde aus der alten „Rente ab 63“ aber eine allzu breit gefasste neue Berufsunfähigkeitsrente, bedeutete auch dies das Scheitern.
Die Wahl am 6. September entscheidet sich nicht in Magdeburg oder Halle, sondern vor allem in den vielen kleinen Orten. Zum Beispiel in Oebisfelde. Wie ist dort die Stimmung?
Der Kanzler zeigt sich erstaunt über den Vorstoß der ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten gegen die Rentenreform. Die deutsche Wirtschaft sieht er auf einem überraschend guten Weg.
Für seinen Traum, an der Oper als Solist zu singen, ist Dietrich Volle immer wieder finanzielle Risiken eingegangen. Nicht immer gingen seine Pläne auf.
Nur die Hälfte der Beschäftigten erhält eine betriebliche Altersvorsorge. Jetzt kommt ein Vorschlag, mit dem sich das ändern könnte. Und dabei würden auch die Renditen wachsen.
Carsten Linnemann tut gut daran, die Rentenbeiträge pflegender Angehöriger nicht zu beschneiden. Denn ziehen sie sich zurück, wird die Versorgung viel teurer – und weniger liebevoll.
Thomas Brahm ist Chef der Debeka-Versicherung. Hier spricht er über die Privilegien seiner Kunden, steigende Beiträge für die Krankenversicherung und das neue Altersvorsorgedepot.
Die Alterssicherungskommission hat auch Vorschläge für eine bessere Grundsicherung im Alter präsentiert. Das Thema sollte nicht ausgeblendet werden. Wie mehr Fairness für den unteren Rand der Mitte gelingen kann.
Eigentlich wollte Friedrich Merz mit neuer Kraft in die zweite Jahreshälfte starten. Jetzt ist der Optimismus wieder gedämpft. Nicht nur wegen der Wahlen im Osten.
Der Kampf um die Rente mit 63 wird zur Gerechtigkeitsfrage. Der Ökonom Jörg Rocholl hält die Abschaffung für dringend geboten.
Die CDU-Ministerpräsidenten pochen bei ihrem Kampf für die Rente mit 63 auf ostdeutsche Besonderheiten. Dagegen regt sich Widerstand.
Immer mehr Rentner in Hessen arbeiten. Die Zahl der Erwerbstätigen, die 65 Jahre und älter sind, stieg 2025 um rund 13 Prozent. Der Sozialverband VdK warnt darum vor Altersarmut und fordert eine auskömmliche Rente für alle.
Wer älter wird, muss auf Bildung nicht verzichten: An Hochschulen gibt es zahlreiche Angebote für Senioren. Speziell für diese Zielgruppe wurde die Universität des 3. Lebensalters in Frankfurt entwickelt.
Der Wecker klingelt nicht mehr, das Handy schweigt – was jetzt? Zwei Männer und eine Frau erzählen, wie sie den Umstieg von einem fordernden Beruf in den Ruhestand erlebt haben und was das Beste an ihrem neuen Leben ist.
Wer ostdeutsche Erwerbsbiographien pauschal mit westdeutschen gleichsetzt und die Möglichkeit zur privaten Vorsorge ignoriert, argumentiert stark verkürzt.
Starke Kräfte in Union uns SPD arbeiten gegen den Ausstieg aus der abschlagsfreien Frührente. Andere pochen nur auf Vertrauensschutz. Wichtige Hinweise dazu gibt ein Verfassungsgerichtsurteil von 2004.
Politiker von CDU und SPD übernehmen die Strategie der AfD, den Wählern unter Ausblendung ökonomischer Fakten nach dem Mund zu reden. Das ist politisch billig und könnte ökonomisch teuer enden.
Auch die Frühstartrente hat wenig mit solider Haushalts- und Finanzpolitik zu tun. Verglichen mit der Verschwendung, die sich die Regierung bisher mit der Rente leistet, ist sie aber ein Lichtblick.
Im Schatten des Streits über die gesetzliche Rente baut die Regierung die kapitalgedeckte Zusatzvorsorge weiter aus. Die Frühstartrente für Kinder ist nur ein Grundstock. Aber auch der bringt beachtliche Beträge.
In der ersten Sendung nach der Sommerpause arbeitet sich Sandra Maischbergers Runde ausführlich am Kanzler, Didi Hallervorden und der Rente ab. Einen ganz anderen Akzent setzt am Ende ein Künstler von Weltrang.
Kretschmer & Co. rütteln am Rentenpaket. Die „Public Choice“-Theorie gibt eine ernüchternde Antwort.
Die ostdeutschen Ministerpräsidenten behaupten, das Rentenpaket benachteiligt den Osten. Dabei sind die Altersbezüge hier zum Teil sogar höher als im Westen.
Künftig wird privates Sparen staatlich gefördert. Das lohnt sich für jeden. Einer der erfolgreichsten deutschen Fonds ist künftig auch als ETF erhältlich.
Die Rebellion der Ost-Ministerpräsidenten bei der Rente und die Umfragerekorde der AfD befeuern die Frage, wie abgehängt der Osten wirtschaftlich eigentlich ist. Und ob der Durchmarsch der Rechten noch zu stoppen ist.
Der Wirtschaftsweise Martin Werding fordert die Abschaffung der Witwenrente. Sie sei zu teuer und veraltet. Auch bei der Beamtenversorgung soll sich seiner Meinung nach etwas ändern.
Es gibt keine besondere Betroffenheit des Ostens. Wer fordert, die vorgezogene abschlagsfreie Rente beizubehalten, sollten einsehen, dass Versicherte mit den höchsten Renten privilegiert werden – auf Kosten der Solidargemeinschaft.
In der SPD gibt es zum Thema Rente mit 63 Sympathien für Österreichs Schwerarbeitspension. Dort spielt sie bislang allerdings kaum eine Rolle.