Börse in Tokio : Japans Krieg gegen die Barreserven hilft den Aktionären

Die bevorstehende Unterhauswahl in Japan beunruhigt die Anleger in keinster Weise. Der Markt scheint stabil. Doch wieso bleiben die Kurse auf den Inseln so ruhig?
Japan wählt. Für den 22. Oktober hat Ministerpräsident Shinzo Abe die Neuwahl des Unterhauses ausgerufen. In der Hoffnungspartei der Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike, ist dem Konservativen eine formidable Opposition erwachsen. Manche Kommentatoren spekulieren darauf, dass Abe die Mehrheit im Unterhalt verlieren könnte. Am Aktienmarkt, der in den vergangenen Jahren erheblich von der lockeren Geldpolitik und der Wirtschaftspolitik der „Abenomics“ profitiert hat, scheint diese Sorge nicht weit verbreitet. Auch die geopolitischen Spannungen um die atomare Bedrohung durch Nordkorea haben die Anleger in Tokio bisher nicht sonderlich beeindruckt.
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