Fondsmanager über China : „Alle 5 Jahre gibt es eine positive oder eine negative Story“

Chinas jüngste Politik des harten Durchgreifens gegen Privatkonzerne und die Zivilgesellschaft beunruhigen viele Anleger. Fondsmanager Martin Lau, selbst Chinese und in Hongkong geboren, rät zum Kauf, wenn sich alle fürchten.
Die neue Linie der Kommunistischen Partei Chinas hat viele Investoren verunsichert. Nach dem rigorosen Vorgehen gegen Konzerne in der Internet- und später der Bildungsbranche beschloss etwa das Zentralkomitee vor einigen Tagen „Maßnahmen zur Bekämpfung von Monopolen, der Umweltverschmutzung und zur Sicherung strategischer Reserven“. Das klingt zunächst unverdächtig, aber die Wortwahl der Begründung lässt aufhorchen. Die Maßnahmen dienten den Interessen der Kommunistischen Partei unter Beachtung der Märkte. Unternehmen sollen geführt und gedrängt werden, der Führung der Partei zu gehorchen.
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