Tech-Börsengang des Jahres :
Facebook-Konkurrent Line geht an die Börse

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Geht an die Börse: Der Facebook-Konkurrent Line.
Geht an die Börse: Der Facebook-Konkurrent Line.dpa

Der Facebook-Konkurrent Line geht an die Börse in Tokio. Es ist der größte Hightech-Börsengang des Jahres. An den Märkten erhofft man sich von der Platzierung eine Signalwirkung. Das Klima für Internet-Börsengänge ist in diesem Jahr bisher verhalten.

Beim bisher größten Tech-Börsengang des Jahres wird der Kurzmitteilungsdienst Line umgerechnet mindestens eine Milliarde Euro einnehmen. Der aus Japan stammende Konkurrent von Facebook-Diensten wie Messenger und WhatsApp setzte am Montag den Ausgabepreis seiner Aktie am oberen Ende der Preisspanne bei 3300 Yen (umgerechnet circa 28,90 Euro) fest.

Mit 35 Millionen Anteilsscheinen bekommt Line damit 115.500 Yen. Inklusive der sogenannten Mehrzuteilungsoption für teilnehmende Banken könnte der Börsengang bis zu 132,8 Milliarden Yen (aktuell 1,18 Milliarden Euro) schwer werden. Die Aktien kommen am 14. Juli in New York und am Tag darauf in Tokio in den Handel.

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Line hatte vergangene Woche die Spanne bereits hochgesetzt. Die Tech-Branche erhofft sich von der Platzierung eine Signalwirkung: Das Klima für Internet-Börsengänge ist in diesem Jahr bisher mau.

Line gehört dem südkoreanischen Internet-Konzern Naver und hat nach jüngsten Zahlen von Ende März rund 218 Millionen aktive Nutzer im Monat. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt in Japan, Thailand, Taiwan und Indonesien. Weltweit wird der Messenger-Markt vor allem von Facebook beherrscht: WhatsApp kommt auf eine Milliarde Nutzer und der Facebook Messenger auf 900 Millionen.

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