Kunstfest Weimar : Wenn Faust die Kettensäge schwingt

Dramatisierte russische Reportagen, afrikanisches Maskentheater und Protesttanz: Das Kunstfest Weimar verbindet das Gedenken an NS-Verbrechen mit neuen Albträumen - wobei nicht alle Aufführungen überzeugen.
Zum Auftakt des Kunstfestes Weimar, welches das Erbe humanistischer deutscher Klassik mit dem Gedenken an NS-Verbrechen verknüpft, wurde zum traditionellen Gedächtnis-Buchenwald-Konzert in der lichten gotisch-barocken Herderkirche Johannes Brahms’ „Deutsches Requiem“ von der polnischen Capella Cracoviensis aufgeführt, mit der israelischen Starsopranistin Chen Reiss und dem Nachwuchsbass Jakub Borgiel als exquisiten Solisten.
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