„Krieg und Frieden“ in München : Kunstfreiheit im Scheitern verteidigt

Sollte man Sergej Prokofjews Oper „Krieg und Frieden“ überhaupt noch spielen? Vladimir Jurowski und Dmitri Tcherniakov zeigen in München, was sich an dem Stück lohnt – und was nicht zu retten ist.
Ein denkwürdiger Abend, ein problematischer Abend, ein Abend über Mut und Verzweiflung, ein Abend, der jeden, der ihn miterlebt hat, zerrissen, voller Bewunderung und doch ratlos, gar angewidert und zugleich mit großem Respekt zurücklässt: Sergej Prokofjews monströse Oper „Krieg und Frieden“ nach dem Roman von Lew Tolstoi an der Bayerischen Staatsoper München, am 5. März 2023, dem gemeinsamen siebzigsten Todestag von Prokofjew und Josef Stalin.
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