Salzburger Festspiele : Das Festspielprogramm steht
Viel Verdi in der Oper, Haneke im Schauspiel und Ligeti im Konzert: Das Programm für die Salzburger Festspiele im Sommer
Die Salzburger Festspiele haben ihr Sommerprogramm bekannt gegeben. Demnach wird Martin Kušej erstmals Mozarts „Figaro“ inszenieren. Die musikalische Leitung liegt bei Raphaël Pichon. Asmik Grigorian wird in Verdis „Macbeth“ zu erleben sein. Es dirigiert Franz Welser-Möst, die Regie führt Krzysztof Warlikowski. Christoph Marthaler (Regie) und Ingo Metzmacher (musikalische Leitung) bringen Verdis „Falstaff“ neu heraus mit Gerald Finley in der Titelrolle. Das Flüchtlingsdrama „Die griechische Passion“ von Bohuslav Martinů wird von Simon Stone inszeniert, das Dirigat übernimmt Maxime Pascal. Beim Schauspiel zählen Lessings „Nathan der Weise“ in der Regie von Ulrich Rasche und die Uraufführung der Bühnenadaption von Michael Hanekes Film „L’amour“ durch Karin Henkel zu den wichtigsten Premieren. Das letzte Schauspielprogramm unter der scheidenden Leiterin Bettina Hering hat daneben noch eine Brecht-Produktion von Rimini Protokoll, eine Romanadaption und eine Tanz-Performance im inhaltlich recht überschaubaren Angebot. Was wiederum die Erwartung an das zukünftige Programm ihrer kürzlich berufenen Nachfolgerin Marina Davydova ab 2024 steigert. Ein wiederkehrendes Klatschthema ist den Festspielen in jedem Fall sicher: Michael Maertens und Valerie Pachner sind im nächsten Jahr das neue Jedermann/Buhlschaft-Team. Dem Komponisten György Ligeti wird aus Anlass von dessen 100. Geburtstag eine eigene Reihe gewidmet. Von den diesjährigen Pfingstfestspielen wird Christoph Willibald Glucks „Orfeo ed Euridice“ mit Cecilia Bartoli als Orfeo übernommen; es dirigiert Gianluca Capuano, Regie führt Christof Loy. Die Salzburger Festspiele dauern vom 20. Juli bis zum 31. August.
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