Theater in der Krise : Die Bühne als aktivistische Anstalt

Viele Theater müssen neuerdings um ihre Zuschauer kämpfen. Aber haben das auch schon alle Theatermacher verstanden?
Betrachtet man die aktuellen Spielpläne der deutschsprachigen Theater, so ist eine triviale Erkenntnis kaum zu umgehen: Viele subventionierte Bühnen verstehen sich als Orte des politischen Aktivismus. Kein Theater, das sich nicht gegen Krieg, Kapitalismus und Klimawandel positioniert. Kein Theater, das nicht scheinnaiv fragt: Wie wollen wir leben? Kaum ein Theater, das nicht den angeblich zunehmenden Rassismus bekämpft und Gewalt gegen Frauen (Gewalt gegen Männer eher nicht).
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