Theaterpremiere Berlin :
Sehr viel Luft nach oben

Von
Irene Bazinger
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Platt gemacht von der eigenen Diskurseitelkeit: Peter René Lüdicke in Alexander Eisenachs „Weltall Erde Mensch“
Platt gemacht von der eigenen Diskurseitelkeit: Peter René Lüdicke in Alexander Eisenachs „Weltall Erde Mensch“Thomas Aurin

Eitel, platt und extrem verschnarcht: Das Deutsche Theater Berlin eröffnet unter der neuen Intendantin Iris Laufenberg mit zwei ziemlich unterirdischen Aufführungen.

Das Deutsche Theater Berlin wird von dieser Spielzeit an zum ersten Mal von einer Frau geleitet. Iris Laufenberg ist die neue Intendantin – und sie will sehr hoch hinaus. Das passt ja grundsätzlich auch zu diesem hohen Amt – und doch: Muss man gleich so hoch wollen, dass man zur Eröffnung ein Stück mit dem Titel „Weltall Erde Mensch“ zeigt? Ein Stück ist die Vorlage natürlich auch wieder einmal gar nicht, sondern ein Sachbuch, das Jugendlichen in der DDR zur Jugendweihe geschenkt wurde, um sie über die Vorteile des Sozialismus in Wissenschaft, Politik und Kunst zu belehren. Das Vorwort stammte von Walter Ulbricht.

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