Ausführliches Interview :
Claas Relotius gibt zu, die meisten Texte gefälscht zu haben

Lesezeit:
„Sehr viel Verantwortungsgefühl ausgeschaltet“: Claas Relotius
„Sehr viel Verantwortungsgefühl ausgeschaltet“: Claas RelotiusEPA

Der Betrugsfalls um den ehemaligen „Spiegel“-Journalisten Claas Relotius hatte die deutsche Medienbranche Ende 2018 schwer erschüttert. Nun hat er sich in einem Interview erstmals ausführlich zu Wort gemeldet.

Der frühere „Spiegel“-Reporter Claas Relotius hat zweieinhalb Jahre nach Bekanntwerden des Betrugsskandals bei dem Nachrichtenmagazin erstmals ausführlich in einem Interview über seine gefälschten Texte gesprochen. Der Schweizer Zeitschrift „Reportagen“ sagte er auf die Frage, wie viele seiner insgesamt einhundertzwanzig verfassten Texte in seiner Journalistenzeit korrekt waren: „Nach allem, was ich heute über mich weiß, wahrscheinlich die allerwenigsten.“ Er habe „in der unverrückbaren Überzeugung geschrieben, es würde bei der Erzählform Reportage keinen Unterschied machen, ob alles 1:1 der Realität entspricht oder nicht“.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Studienassistenz / Study Nurse (m/w/d)
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
IT-Securitymanager/in (w/m/d) - Astronautische Raumfahrt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
Zum Stellenmarkt