SZ-Vizechefin Föderl-Schmid : Existenz von Plagiaten ist nicht zu leugnen

Die Universität Salzburg teilt mit, in der Doktorarbeit der stellvertretenden Chefredakteurin der „Süddeutschen“, Alexandra Föderl-Schmid, sei „kein relevantes wissenschaftliches Fehlverhalten“ festzustellen. Doch wie wurde geprüft?
Die Universität Salzburg hat der F.A.Z. zusätzliche Informationen zur Plagiatsprüfung der Dissertation von Alexandra Föderl-Schmid mitgeteilt. Anfang April wurde bereits verbreitet, bei der stellvertretenden Chefredakteurin der „Süddeutschen Zeitung“ sei „kein relevantes wissenschaftliches Fehlverhalten“ festzustellen. Wie der Leiter der universitären Rechtsabteilung, Jakob Hubauer, nun wissen ließ, wurde die Überprüfung nach den Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes durchgeführt. Folglich kamen nicht die Regelungen zum Zuge, die im Rahmen der „Guten Wissenschaftlichen Praxis“ (GWP) gelten.
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