Wie Cyberbetrüger vorgehen : Und plötzlich sind dreitausend Euro weg

Ich wollte einen Flug umbuchen und dachte, ich sei mit der Lufthansa verbunden. In der Leitung war jedoch ein Betrüger. Mit welchen Tricks Cyberkriminelle Menschen um Hab und Gut bringen. Und wie man sich schützt.
Ich bin einem Betrüger in die Falle gegangen. Der Betrüger spielte seine Rolle ausgezeichnet. Er versprach mir am Telefon mit einem freundlichen indischen Akzent, er werde mir bei der Umbuchung meines Lufthansa-Flugs behilflich sein. Die Kunden, sagte er, stießen leider immer wieder auf Probleme. „Die Technik!“ Er seufzte. Aber jetzt sei ja er ganz für mich da. „Wir lösen das Problem gemeinsam.“ Er fragte mich nach der Buchungsreferenz, notierte sie, wiederholte die Buchstaben und Ziffern und tat geschäftig. Ich schöpfte keinen Verdacht. Es war ein Samstagmorgen, ich hatte per Smartphone im Netz nach „Lufthansa-Kundenhotline“ gegoogelt und eine 0800-Nummer gewählt. Von der in dunklem Lufthansablau gehaltenen Seite hatten junge Menschen gestrahlt. Ich kam nicht durch, erhielt aber einen Rückruf, was mich hätte stutzig machen müssen. Aber das hat es nicht.
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