Dschungelcamp Tag 6 :
Schlüpfrige Unterhaltung und nüchterne Beichten

Lesezeit:
Sophia Wollersheim (links) und Jürgen Milski müssen einen Schatz suchen.
Sophia Wollersheim (links) und Jürgen Milski müssen einen Schatz suchen.RTL / Stefan Menne

TV-Sozialfahnderin und Dauerprüfling Helena Fürst verweigert ennerviert die Dschungelprüfung. Doch RTL hat noch ein Ass im Ärmel. Es wird der Tag der Beichten, an dem Jenny Elvers mit Brigitte Nielsen über ihre Ausrutscher plaudert.

Unlängst bemühte eine unserer Dschungelcamp-Kritiken den Hobbes'schen Ausspruch vom Menschen, der dem Menschen ein Wolf sei. Nun, das gilt nicht nur für die Kandidaten im Camp, die ja in einen künstlichen und zumindest etwas geregelten Naturzustand versetzt wurden. Das gilt irgendwie auch für das Fernsehpublikum. Hat es sich einmal auf einen Kandidaten voller Abneigung eingeschossen, trachtet es danach, diesen so oft wie möglich mit Prüfungen zu quälen. In dieser Staffel ist es die TV-Sozialfahnderin Helena Fürst, die anfangs so leichtsinnig war, sich mit sarkastischem Unterton beim Publikum für die zusätzliche mediale Aufmerksamkeit zu bedanken. Seither muss sie wieder und wieder in die Ekel-Prüfungen – und spätestens, als zum wiederholten Mal Ungeziefer über ihr verflochtenes Haupthaar geschüttet wurden, standen ihr unter der Schutzbrille große Tränen in den Augen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Brief des Gitarristen Brian Jones an den Schlagzeuger Charlie Watts aus dem Jahr 1962
Charlie Watts:
Rolling-Stones-Brief wird versteigert

In den Sechzigerjahren suchten die Rolling Stones einen Schlagzeuger. Ihren Wunschkandidaten kontaktierten sie ganz traditionell. Im Dezember wird der folgenreiche Brief an Charlie Watts nun versteigert.

Eine Beduine an der Wahlurne in der Stadt Rahat im Negev
Mendel zur Israelwahl:
<a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/israel-nach-der-wahl-meron-mendel-erklaert-die-tiefe-spaltung-des-landes-201629628.html" target="_blank" rel="noreferrer">„Dann könnte eine weitere Netanjahu-Regierung noch verhindert werden“</a>

In der hohen Wahlbeteiligung der arabischen Israelis sieht Meron Mendel ein Bekenntnis zum Staat Israel. Ein Bündnis der jüdischen Opposition mit den arabischen Parteien könnte eine weitere Regierung Netanjahus verhindern.

Sandra Kegel
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Booking Agent / Promoter Touring (m/w/d)
MEWES Entertainment Group GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt