Serie von Lena Dunham : Auf der Suche nach dem englischen Traum(mann)

Lena Dunham sorgte mit der Serie „Girls“ für Furore. Nun ist sie mit einer Romcom über zwei Liebende in London zurück, die an „Bridget Jones“ erinnert: „Too Much“.
„Schokolade zum Frühstück“ hieß es im Sommer 2001 in deutschen Kinos, und es schlug die Stunde einer liebenswürdig chaotischen Heldin voller Selbstzweifel. Die Geschichte einer Frau, die mit ihrem Körper haderte, weil er nicht den Hungerhakenidealen der Modeblätter entsprach, und trotzdem ihr Glück findet, hatte allerdings einen in den Nullerjahren noch nicht so erkannten fiesen Effekt: Die unproblematischen Maße der Schauspielerin Renée Zellweger wurden im Film unentwegt zum Problem stilisiert. Manch einer wirft „Bridget Jones“ sogar vor, eine „kollektive Körperbildstörung“ verursacht zu haben.


