Münchner Medientage : Münchner Medientage
Münchner Medientage umkreisen die Künstliche Intelligenz
„Intelligence“ lautet die Losung auf den diesjährigen Münchner Medientagen, gemeint ist damit vor allem die Künstliche Intelligenz, die die Welt vor neue Herausforderungen stellt. Dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dazu etwas einfiele, sollte man annehmen. Doch leider sagte er seinen mit durchaus hohen Erwartungen verbundenen Auftritt ab. An seiner Stelle beschwor nun Florian Herrmann, der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, die Weltoffenheit Bayerns und der Landeshauptstadt. Er bemühte sogar die historische schwäbische Konkurrenz, um einen vergleichsweise laxen Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu rechtfertigen. Carl Benz habe sein Patent für den Ottomotor schließlich schon 1884 eingereicht, die Straßenverkehrsordnung sei indes erst 1909 entstanden. Man müsse heute höllisch aufpassen, dass man in Sachen KI nicht überreguliere und ein Start-up schließlich mehr Juristen als Software-Experten und Ingenieure brauche, um sich im Vorschriftenwirrwarr zurechtzufinden. Mit der Folge, dass diese Start-ups nach Indien oder in die USA gingen.
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