US-Presse :
„Washington Post“ nutzt Daten der Abonnenten für Preiswucher

Von
Nina Rehfeld
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Das Gebäude der „Washington Post“ in der amerikanischen Hauptstadt
Das Gebäude der „Washington Post“ in der amerikanischen Hauptstadtdpa

Die „Washington Post“ knöpft ihren Abonnenten unterschiedliche Preise ab. Den Preis bestimmt ein Algorithmus, der persönliche Daten auswertet. Dagegen wendet sich nun eine Sammelklage.

„Democracy dies through price gouging“ – „Die Demokratie stirbt durch Wucher“, schrieb ein Reddit-Nutzer im Frühjahr, als ans Licht kam, dass die „Washington Post“, deren Motto: „Democracy Dies in Darkness“ lautet, sogenanntes „dynamic pricing“, also eine „dynamische Preisgestaltung“ für ihre Abonnenten nutzt – aufgrund gesammelter Nutzerdaten. Als Preistreiberei bezeichnen dies viele, und zu erkennen ist es nicht auf Anhieb. Die „Washington Post“ etwa macht dies bloß im Kleingedruckten kenntlich: „Dieser Preis wurde von einem Algorithmus aufgrund Ihrer persönlichen Daten bestimmt.“

FAZ

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