Pulitzerpreise : Trump-kritischer Journalismus gewinnt

Bei den diesjährigen Pulitzerpreisen werden viele Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit den Folgen von Donald Trumps Regierungspolitik befassen. Die Verleihung zeigt auch die Relevanz des Lokaljournalismus.
In New York hat das Preiskomitee an der Columbia-Universität die Pulitzerpreise vergeben. Sie gingen an Journalistinnen, Schriftsteller, Dichter und Dramatikerinnen. Viele der ausgezeichneten Arbeiten setzen sich direkt mit der zweiten Amtszeit von Donald Trump auseinander. Den besonders prestigeträchtigen Pulitzerpreis für herausragende gesellschaftliche Verdienste erhielt die Redaktion der „Washington Post“ für ihre Berichterstattung über drastische Einschnitte in Bundesbehörden und die von Elon Musk geführte DOGE-Initiative. Das FBI hatte die Wohnung der nun ausgezeichneten Autorin Hannah Natanson durchsucht und ihre Computer beschlagnahmt, später aber erklärt, Natanson sei nicht das Ziel der Untersuchung gewesen. Eine weitere Auszeichnung bekam die „Washington Post“ für Recherchen zu Trumps Abschiebepolitik.


