Trump gegen journalisten :
Beleidigt, gegängelt, vorgeladen

Frauke Steffens, New York
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Der amerikanische Präsident Donald Trump spricht beim Galadinner der Hauptstadtpresse.
Der amerikanische Präsident Donald Trump spricht beim Galadinner der Hauptstadtpresse.Reuters

Beim Galadinner der Hauptstadtpresse beleidigt Donald Trump wieder einmal Journalisten. Seine Attacken sind keine Einzelfälle, sondern flankieren immer häufigere Angriffe seiner Regierung auf die Pressefreiheit.

Am Sonntag entschied Donald Trump, dass er noch nicht fertig war mit seinen Attacken gegen die Journalistin Kaitlan Collins. Zwei Tage zuvor hatte er die CNN-Reporterin und weitere Medienvertreter beim White House Correspondents‘ Dinner beleidigt. Nun postete der Präsident auf seiner Plattform „Truth Social“ ein manipuliertes Bild. Darauf war Collins‘ Gesicht auf dem Körper der Schauspielerin Dylan Mulvaney zu sehen, die transgender ist. Bei der Veranstaltung, die wegen der Schüsse auf Trump im Frühjahr nun nachgeholt worden war, hatte Trump Collins lächerlich machen wollen. Er habe gedacht, dass die Journalistin, nicht Mulvaney, das neue Werbegesicht der Biermarke „Bud Light“ sei, so der Präsident.

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