Fragwürdiges aus Iran :
Wie kommt die „New York Times“ auf 100 tote Transpersonen im Evin-Gefängnis?

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Das Evin-Gefängnis in Teheran am 23. Juni nach einem israelischen Bombenangriff
Das Evin-Gefängnis in Teheran am 23. Juni nach einem israelischen BombenangriffPicture Alliance

Die „New York Times“ berichtet von 100 toten Transpersonen im Evin-Gefängnis nach dem israelischen Angriff im Juni. Die „taz“ widerlegt, doch die „Times“ lässt sich nicht einmal von der eigenen Quelle von ihrer Nachricht abbringen.

Als Israel im Zuge des Zwölftagekriegs Iran bombardierte, wurde am 23. Juni auch das Evin-Gefängnis in Teheran angegriffen. Während die meisten Berichte davon sprachen, dass bei dem israelischen Angriff mindestens 71 Menschen zu Tode gekommen seien, schrieb die „New York Times“, darüber hinaus würden 100 inhaftierte Transpersonen seit dem Angriff vermisst, nachdem ihr Gefängnistrakt dem Erdboden gleichgemacht worden sei. Die iranischen Behörden gingen davon aus, dass sie nicht mehr am Leben seien. Nun legen Recherchen der „tageszeitung“ („taz“) nahe, dass diese Angaben nicht zutreffen könnten.

FAZ

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