„Daily Mail“ will 34 Millionen :
Prinz Harry soll für verlorene Klage zahlen

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Der Verlierer soll zahlen: Prinz Harry droht eine hohe Rechnung.
Der Verlierer soll zahlen: Prinz Harry droht eine hohe Rechnung.dpa

Telefon-Hacking konnte Prinz Harry nicht nachweisen und verwickelte sich in Widersprüche. Nun sollen der Prinz, Elton John und andere der „Daily Mail“ mehr als 34 Millionen Pfund Prozesskosten erstatten.

Die spektakulär verlorene Klage von Prinz Harry und anderen Prominenten gegen die Zeitung „Daily Mail“ wegen vermeintlich abgehörter Telefone hat für die Kläger ein teures Nachspiel. Die britische Zeitung verlangt jetzt die Erstattung von mehr als 34 Millionen Pfund (gut 40 Millionen Euro) für die Kosten des Rechtsstreits, teilte das Verlagshaus Associated Newspaper dem Londoner High Court mit. Diese Summe übersteigt die Rechtsschutzversicherung von Prinz Harry, Elton John, Elizabeth Hurley, Lady Lawrence und den drei anderen Klägern bei Weitem. Sie seien zusammen mit 16,2 Millionen Pfund versichert gewesen, teilten sie dem Gericht mit. Zusätzlich geraten die gescheiterten Kläger unter Druck, weil sie zehn Millionen Pfund schon innerhalb von zwei Wochen zahlen sollen.

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