Der Schriftsteller John Berger :
Zu Besuch beim glücklichen Kentauren

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Eines von vier Porträts: Schauspielerin Tilda Swinton hat John Berger im Winter im Bergdorf Quincy aufgesucht.
Eines von vier Porträts: Schauspielerin Tilda Swinton hat John Berger im Winter im Bergdorf Quincy aufgesucht.Berlinale

Schriftsteller, Künstler, Marxist und Kunstkritiker: John Berger ist ein Allroundtalent. Er hat lange in dem Alpenort Quincy gelebt, wo auch der Film „The Seasons of Quincy“ entstand. Vier Porträts erforschen darin seine Geheimnisse.

Wenn man John Berger treffen will, muss man mit der Vorortbahn in den Süden von Paris fahren, in einen dieser Vororte, die einmal Dörfer waren und deren Häuser so aussehen, als wären sie geschockt davon, plötzlich zu einer Weltstadt zu gehören: Es sind schmale Einfamilienhäuser mit Backsteinsockeln und Erkern und spitzen grauen Dächern, in denen man sich Bahnwärter, Blumenzüchter und Dorfbürgermeister vorstellen kann, eine schüchterne, schläfrige, provinzielle Form von Stolz steckt in jedem Detail, es sind Häuser wie aus einer Zeichnung von Jean-Jacques Sempé.

FAZ

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