Video-Filmkritik: Boyhood : Die Entdeckung des Kontinents der Kindheit
Zwölf Jahre lang hat Richard Linklater an seinem Film „Boyhood“ gedreht - die Chronik einer Jugend, wie es noch keine gab. Und ein Triumph des amerikanischen Kinos aus europäischer Tradition.
Der Anfang dieses Films ist, man kann es nicht anders sagen, konventionell. Ein Junge liegt im Gras, die Hände im Nacken, und schaut in den Himmel. Seine Mutter kommt aus der Klassensprechstunde, in der Schule hat es Ärger gegeben, auf der Autofahrt nach Hause liest sie ihrem Sohn die Leviten: im Unterricht geschlafen, den Bleistiftspitzer der Lehrerin ruiniert ...





