Film „Queer Exile Berlin“ : Tänzer über die alten Grenzen hinweg

Der Film „Queer Exile Berlin“ zeigt die Hauptstadt als unersetzlichen Zufluchtsort sexueller Minderheiten
Die syrische Stadt Latakia gilt als ein vergleichsweise sicherer Ort in einem Land, in dem die Regierung sich durch brutale Unterdrückung an der Macht hält. In Latakia war das Assad-Regime nie wirklich gefährdet, erst recht nicht, nachdem Russland sich auf seine Seite geschlagen hatte. Für einen jungen Mann war in Latakia aber trotzdem kein Bleiben. Denn er ist schwul, und hätte das ein Leben lang verheimlichen müssen. Also machte er sich auf den Weg. Und er landete in Berlin. Die deutsche Hauptstadt ist ein Anziehungspunkt für Menschen, die ihrer sexuellen Identität wegen Probleme haben. Hier finden sie Gleichgesinnte und eine Freiheit, die aus der Ferne wie eine Verheißung wirkt. Bei näherem Hinsehen ist zwar auch in Berlin nicht alles nur Hedonismus und Libertinage.


